Einstiegsgedanken:
Joh. 9.4 'Wir müssen wirken, solange es Tag ist, denn es kommt die Nacht, da niemand wirken kann'
Im
Bardo-Thödol heisst es, dass wir uns dem Dharma widmen sollten, solange
uns das Leben noch die Gelegenheit dazu gibt. Dharma bedeutet, seine
Lebensaufgabe bewusst zu leben und zu erfüllen
In der Sterbebegleitung lernen wir, im Leben bewusst so zu leben, dass wir den Tod als Teil des Lebens empfinden können.
Grundlage der folgenden Betrachtungen ist 'Das Tibetische Buch der Toten' O.W.Barth Verlag
Sterbeprozess, wann ist der Mensch tot?
Wir sollten davon ausgehen, dass der Sterbeprozess eines Menschen nicht
ohne triftigen Grund gestört werden darf. Hiervon ausgenommen sind
Wiederbelebungsmassnahmen, mit dem Menschen vorher vereinbarte
Organentnahmen und örtlich bedingte Beeinträchtigungen, wie Rettungs-
und Transportvorgänge.
Das Licht ist in Dir
Du stehst vor dem Tore des Todes und schaust in die Leere. Du hast die Mitteilung erhalten, dass Deine Zeit Dir bemessen ist. In Dir ist Angst, Ungewissheit und Chaos. Nein - Nein - Nein, das darf nicht sein, weil es nicht sein kann. Das Ende? Was für ein Ende? Dieses Leben kann doch nicht so einfach zu Ende sein. Das ist ungerecht. Alle Anderen können leben und Du sollst gehen. Warum nur? Wer oder was hilft JETZT?
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Sonntag, 18. August 2013
Sterbebegleitung nach dem Tibetischen Totenbuch
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