Amitabha, der Buddha des unermesslichen Lichtes, ist Jesus Christus, das Licht der Welt. Das Licht kommt in die Finsternis, damit diese das Licht annimmt. Amitabha ist ein Schüler des Buddha Avalokiteshvara, des Buddhas des Mitgefühls, der Güte und der reinen Liebe. Der gegenwärtige Dalai Lama wird als die 14. Wiedergeburt des Buddha Avalokiteshvara angesehen. Eine sinnwirkende Sterbebegleitung sollte die Bewusstseinsübertragung des inneren Lichtes durch Jesus Christus, Buddha Avalokiteshvara oder Buddha Amitabha beherrschen und in der Begleitung Sterbender anwenden können.
Der Bardo Thödol will dem Sterbenden ein Stütze sein durch den Tod hindurch und umfasst drei Bereiche, den Schikhai-Bardo während des Sterbens, den Tschönyi-Bardo während des Zwischenzustands und den Sipa-Bardo während der Vorbereitung auf ein neues Leben.
Tschikhai - Tschönyi - Sipa-Bardo
das Licht - die Träume - das Karma-Gewand
die Spiegelung - im Angesicht des Lebens - die Sehnsüchte
Vor dem Sterben
Der Sterbende wird durch Bewusstseinsübertragung auf das grosse Licht des Buddha Amitabha/Avalokiteshvara hingewiesen (das Christuslicht), das ihn nach dem Sterben erwartet.
Jedes Wehklagen sollte unterlassen werden, weil es den Sterbenden auf seinem Wege stört.
1. Bardo
Der Verstorbene kommt als ein Erstes in den Genuss des klaren grossen Lichtes, das ihm hilft, den Schrecken des Sterbens zu vergessen.
In der ersten Zeit nach dem Sterben (1.Bardo) ist der Verstorbene auch noch bewusst und weiss zunächst nicht, dass er gestorben ist. Er wähnt sich noch unter den Lebenden. Er spricht die umstehenden Menschen an und ist erstaunt darüber, dass er keine Antworten erhält. Am Tisch vermisst er seinen Teller und fragt nach seinem Glas Wasser oder Wein, ohne Antwort zu erhalten. Er nimmt im Todestrauma seine Siebensachen und macht sich auf den Weg zur Arbeit oder zu Freunden, wo er aber nicht empfangen wird. All dies erscheint ihm rätselhaft und er versteht sein Trauma noch nicht. Erst nach und nach wird er gewahr, dass er nicht mehr zu ihnen gehört. Dieses Todestrauma ist die grosse Schwester des Traumes. Es ist zu empfehlen, in der ersten Zeit nach dem Tode des Verstorbenen alles so einzurichten, wie es der Verstorbene zu Lebzeiten erfahren hat. Dem Verstorbenen kann alles mitgeteilt werden, was seinem jetzigen Zustand förderlich ist. Es soll aber alles unterlassen werden, was den Verstorbenen erregen könnte, z.B. das Sprechen über seinen Nachlass und die Verteilung desselben.
Anm. des Verfassers: Ich habe mich einmal im Traum in den Arm gekniffen, um festzustellen, ob ich wache oder träume. Als es dann wehgetan hat, war ich 'sicher', dass ich nicht träume. Aber es war ja nur ein Traum.
Der Verstorbene kommt als ein Erstes in den Genuss des klaren grossen Lichtes, das ihm hilft, den Schrecken des Sterbens zu vergessen.
In der ersten Zeit nach dem Sterben (1.Bardo) ist der Verstorbene auch noch bewusst und weiss zunächst nicht, dass er gestorben ist. Er wähnt sich noch unter den Lebenden. Er spricht die umstehenden Menschen an und ist erstaunt darüber, dass er keine Antworten erhält. Am Tisch vermisst er seinen Teller und fragt nach seinem Glas Wasser oder Wein, ohne Antwort zu erhalten. Er nimmt im Todestrauma seine Siebensachen und macht sich auf den Weg zur Arbeit oder zu Freunden, wo er aber nicht empfangen wird. All dies erscheint ihm rätselhaft und er versteht sein Trauma noch nicht. Erst nach und nach wird er gewahr, dass er nicht mehr zu ihnen gehört. Dieses Todestrauma ist die grosse Schwester des Traumes. Es ist zu empfehlen, in der ersten Zeit nach dem Tode des Verstorbenen alles so einzurichten, wie es der Verstorbene zu Lebzeiten erfahren hat. Dem Verstorbenen kann alles mitgeteilt werden, was seinem jetzigen Zustand förderlich ist. Es soll aber alles unterlassen werden, was den Verstorbenen erregen könnte, z.B. das Sprechen über seinen Nachlass und die Verteilung desselben.
Anm. des Verfassers: Ich habe mich einmal im Traum in den Arm gekniffen, um festzustellen, ob ich wache oder träume. Als es dann wehgetan hat, war ich 'sicher', dass ich nicht träume. Aber es war ja nur ein Traum.