Die Seele verlässt den Körper
Das Verdrängen des Sterbens ist eines der weitreichendsten Defizite in der Kultur der westlichen Welt. Daher müssen wir notgedrungen die Erfahrungen anderer Kulturen einbringen, um uns in dieser finalen Zeit des Lebens zurecht zu finden. Eine imaginative Erfahrung des eigenen Sterbens ist eine gute Voraussetzung, um den notwendigerweise bei jedem Menschen erfolgenden Übergang in ein Leben danach vorausdenken zu können und nicht zu verdrängen.
Ich erinnere mich an einen Kurs mit meinem verehrten Lehrer Gabriel Looser vor etwa 12 Jahren im Romerohaus in Luzern, wo wir uns imaginativ in das eigene Sterben eingelebt haben. Es war eine meiner bewegendsten Begegnungen mit mir selbst, mich mit dem eigenen Sterben vertraut zu machen. Das gehört mit zu den wichtigsten Selbstbegegnungen in einem gereiften Leben und absolute Voraussetzung für eine Spirituelle Sterbebegleitung.
Das Licht ist in Dir
Du stehst vor dem Tore des Todes und schaust in die Leere. Du hast die Mitteilung erhalten, dass Deine Zeit Dir bemessen ist. In Dir ist Angst, Ungewissheit und Chaos. Nein - Nein - Nein, das darf nicht sein, weil es nicht sein kann. Das Ende? Was für ein Ende? Dieses Leben kann doch nicht so einfach zu Ende sein. Das ist ungerecht. Alle Anderen können leben und Du sollst gehen. Warum nur? Wer oder was hilft JETZT?
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Mittwoch, 31. Oktober 2012
Die spirituelle Seite des Todes
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Montag, 1. Oktober 2012
Wie finde ich zum inneren Licht, zum Ich bin
Was sehen Sie
dort?
Ja, Sie sehen sich selbst. Es
ist der Mensch, der Sie immer waren und jetzt noch sind, trotz einiger,
inzwischen vielleicht aufgetretener Falten. Aber sind Sie das wirklich?
Stellen Sie sich einmal vor,
Ihnen würde alles an Armen, Beinen, ja selbst der ganze Körper genommen, auch die paar Falten im Gesicht. Sie
selbst wären aber immer noch da. Ja, das ist die Realität. Sie sind das Wesen,
das in einem eher tierischen Körper eine zeitlang hier auf der Erde lebt und
diesen Körper beim Sterben wieder verlässt.
Stellen Sie sich einmal vor, was war, bevor Sie geboren wurden. Wo waren Sie da? Sagen Sie nicht, Sie waren Nichts. Das ist unehrlich, denn aus Nichts kann nur Nichts entstehen, nicht aber Etwas, ein Sein, so wie Sie es sind. Nein, Sie waren vorher da und werden auch nach dem Sterben in ähnlicher Weise noch da sein. Wer oder was sind sie aber wirklich?
Stellen Sie sich einmal vor, was war, bevor Sie geboren wurden. Wo waren Sie da? Sagen Sie nicht, Sie waren Nichts. Das ist unehrlich, denn aus Nichts kann nur Nichts entstehen, nicht aber Etwas, ein Sein, so wie Sie es sind. Nein, Sie waren vorher da und werden auch nach dem Sterben in ähnlicher Weise noch da sein. Wer oder was sind sie aber wirklich?
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Die 5 Phasen des Annehmens nach Kübler-Ross
Vom Moment an, in dem Menschen von ihrem bevorstehenden Tod Kenntnis nehmen, geschieht der Annehmensprozes nach der Sterbeforscherin Kübler-Ross in 5 Phasen des Nicht-Wahrhaben-Wollens, der Auflehnung, der Hoffnung auf eine Lebensverlängerung, der Trauer und Depression und des Annehmens und der Zustimmung.
Das Wesentliche einer sinnvollen Begleitung ist jetzt das Prinzip 'Hoffnung'. Der Mensch darf sich nicht allein gelassen fühlen und braucht Menschen, die ihn mit Gespräch und Einsicht in Unabänderlichkeiten bestmöglich und verständnisvoll begleiten.
In jeder dieser 5 Sterbephasen besteht Hoffnung. Es ist die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Sterben, auf ein nicht Alleingelassen-sein im Sterben, auf eine himmlische Führung, auf ein gutes Durchstehen der Sterbesituation und auf ein weitgehend schmerzfreies begleitetes Sterben. Es ist die Aufgabe einer sinnwirkenden Sterbebegleitung, in jeder dieser Phasen die Hoffnung wirken zu lassen.
Das Wesentliche einer sinnvollen Begleitung ist jetzt das Prinzip 'Hoffnung'. Der Mensch darf sich nicht allein gelassen fühlen und braucht Menschen, die ihn mit Gespräch und Einsicht in Unabänderlichkeiten bestmöglich und verständnisvoll begleiten.In jeder dieser 5 Sterbephasen besteht Hoffnung. Es ist die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Sterben, auf ein nicht Alleingelassen-sein im Sterben, auf eine himmlische Führung, auf ein gutes Durchstehen der Sterbesituation und auf ein weitgehend schmerzfreies begleitetes Sterben. Es ist die Aufgabe einer sinnwirkenden Sterbebegleitung, in jeder dieser Phasen die Hoffnung wirken zu lassen.
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Sonntag, 30. September 2012
Demut und Gnade im Gebet
Äpfel fallen nicht von Birnbäumen und auf Tomatenstauden wachsen keine Trauben. Wir müssen authentisch sein, besonders wenn es um Fragen von Leben und Sterben geht. Niemand darf erwarten, dass er nach dem Sterben liebevoll empfangen wird, wenn er ein Leben lang seine Mitmenschen geplagt und ihnen geschadet hat. Aber wir können erwarten, dass wir im Sterben vom Licht der Liebe und des Lebens empfangen werden, wenn wir uns bemühen, dieses Licht bereits hier im Leben in uns aufzunehmen. Dabei ist jeder Moment der richtige Moment, wenn wir Demut und Gnade, unsere beiden wichtigsten Seelenenergien aktivieren, um das Licht in uns zu haben.Demut und Gnade
Glauben Sie mir, wenn Sie die Hände in Demut zum Gebet falten, dann geschieht es. Sie klopfen an - und es wird Ihnen aufgetan. Sie sprechen ja mit dem Himmel durch Ihre innere Führung und dafür brauchen Sie Achtsamkeit in der Hinwendung zum Göttlichen.
Der Himmel schenkt Ihnen keine materiellen Güter. Aber der Himmel schenkt Ihnen das Bewusstsein, im Inneren das Licht der Gnade zu haben und zu sein. Denn durch das innere Licht sind Sie angenommen und eingereiht, im Reigen der Kinder Gottes. Gnade, das ist die Hand, die Ihnen vom Himmel gereicht wird, um Sie aufzurichten.
So, wie Sie die Hand zum Himmel richten, so senkt sich Ihnen eine göttliche Hand herab, um Sie zu leiten und zu führen. Doch der Himmel spricht in kosmischen Zeichen. Ihre aufgerichteten Hände sind ein Trigon der Demut. Und das Trigon der Gnade senkt sich von oben herab zu einem gemeinsamen Zeichen, dem Siegel Salomonis. Alle Weisheitskulturen sprechen eine gemeinsame Sprache, gleich ob es sich um indische. chinesische, ägyptisch-griechisch, jüdische oder christliche Kulturen handelt.
So, wie Sie die Hand zum Himmel richten, so senkt sich Ihnen eine göttliche Hand vom Himmel herab, um Sie zu leiten und zu führen.
Einer der grossen Menschheitslehrer war Jesus Christus, der uns das Licht des Lebens und der Liebe gebracht hat. Aber auch Buddha, Lao Tse, Konfuzius und die indischen Veden haben die Menschen gelehrt und ihnen einen Weg der Überwindung der Angst vor dem Sterben genommen. Doch in dieser Klarheit und Stärke hat nur einer gesprochen und das war Jesus Christus. 'Ich bin das Licht der Welt. Wer an mich glaubt wird leben, gleich wenn er auch gestorben ist. Und ich werde ihn lieben und Wohnung bei ihm haben'.
Das Licht ist in Dir
Das war und ist die alles entscheidende Botschaft, die Jesus Christus uns gebracht hat
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